Nach knapp 800 km… einen ganz herzlichen Gruß in die CZ

Einen ganz herzlichen Gruß in die CZ.

Wir sind nun nach knapp 800 geradelten Kilometern wieder zu Hause und möchten uns von Herzen für die tolle Organisation bedanken. Es hat alles hervorragend geklappt.

Die Stadtführerin Jana hat uns die schönsten und beeindrucken Ecken von Prag gezeigt. Der Transfer zur Spindler Mühle, die Übernachtungen in den unterschiedlichsten Herbergen, einfach Klasse. Vielen Dank!!!

Der einzige Wermutstropfen unserer Reise: wir haben die Quelle NICHT persönlich sehen können. Die Seilbahn hat erst am folgenden Tag ihren Betrieb aufgenommen und alle Alternativen sind aus zeitgründen gescheitert.

Die wunderbare Natur in ihrem Land, die Sauberkeit und Freundlichkeit der Menschen hat uns sehr beeindruckt und wir werden viel zu erzählen haben.
Wir wünschen ihnen und ihren Mitarbeitern eine schöne und gesegnete Sommer-und Urlaubszeit.

Bleiben sie behütet

herzlich
die 3 Radfahrer aus Ostfriesland
M.P., Leer

DANK UND ANERKENNUNG HERRN KUCIREK FÜR SEINE GROSSHERZIGE HILF

Am Sonntag, den 17.09.2017 nachmittags, waren meine Frau, ich und ein befreundetes Ehepaars unterwegs. Während eines Gewitters, auf dem Radweg, von Litomerice nach Decin, kurz nach Libochovany, genau an der Grenze zwischen den Bezirken Litomerice und Usti nad Labem ist unser Freund beim Absteigen vom Fahrrad ausgerutscht und so unglücklich gestürzt, daß er eine tiefe Wunde über dem Auge und 4 Rippen gebrochen hat. Wir mußten einen Krankenwagen anrufen, der uns auch gefunden hat. Hinter dem Krankenwagen bildete sich ein Stau.
Aus einem Auto kam Herr Kucirek auf uns zu und fragte, ob er uns helfen kann. Wir waren sehr froh, denn er konnte zwischen uns und den Polizisten (aus Litomerice und Usti nad Labem) dolmetschen.
Der Krankenwagen brachte unseren Freund und seine Frau in das Krankenhaus vom Litomerice. Meine Frau und ich standen nun alleine im Regen. Herr Kucirek hat lange gewartet bis die Polizisten alles erledigt hatten und dabei gedolmetscht. Dann ist Herr Kucirek nach Hause gefahren, hat seinen Lieferwagen geholt und uns mit allen 4 Rädern noch nach Litomerice in das Krankenhaus zu unseren Freunden gefahren (ca. 16km), wo er dann nochmals für die Polizisten dolmetschen mußte. Das alles hat ihn sehr sehr viel Zeit gekostet, den ganzen Nachmittag bis in den Abend hinein, er mußte ja auch wieder nach Hause fahren. Wir wollten ihm etwas bezahlen für seinen Zeitaufwand und seine Fahrtkosten, das hat er aber strikt abgelehnt.
Wir würden ihm nun über diesen Weg sehr gerne noch einmal unseren Dank und Anerkennung zeigen, denn wir waren so froh und erleichtert über seine spontane, großherzige und tatkräftige Hilfe und er hat auch ein öffentliches Lob für seine große Hilfsbereitschaft verdient.

/Kommentar der Reiseagentur Bednar: „Diese Nachricht wurde nach dem Wunsch Herrn Müllers übersetzt und in die regionale Zeitung „Ústecký deník“ zur Veröffentlichung geschickt.“/

Im „reifen“ Rentenalter, ich bin 76, kann man als Frau, auch allein diese Tour machen.

Wendlingen 6.07.17

Sehr geehrter Herr Bednar,
(Meine, bei Ihnen gebuchte Elberadtour 3.05 – 10.05.17)

Schon eine Weile bin ich von meiner Elbetour Spindlermühle – Magdeburg wohlbehalten zurück. Nun möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für die Organisation meiner Tour in Tschechien bedanken. Die Unterkünfte waren alle O.K. Nur in der Pension in Hradec Králové wurde ich nicht erwartet. Nach ein wenig Durcheinander und Sprachproblemen, die Dame konnte kein Wort deutsch, bekam ich dann 3 Häuser weiter, in der Pension Pendo 7 ein schönes Zimmer.
Auch der Transfer zur Spindlermühle hat super geklappt. Ein dickes Lob an Herrn Touschek, er hat mich sicher zum Hotel gebracht und unterwegs vieles über die Strecke und das Land erzählt.
Die Elbequelle konnte ich leider nicht erwandern, weil noch zu viel Schnee lag, was ich mir schon dachte. Trotzdem hatte ich einen schönen Tag und bin bis zur „Moravská bouda“ gewandert. Das Wetter meinte es gut mit mir, Anfang Mai nicht unbedingt zu erwarten. Nur am 1. Radeltag (4. 05.) ein kurzes, heftiges Schauer, den ich wohlgeschützt unter einem Firmendach erlebte. Danach 10 Tage super Radelwetter.
Die Wege am 1. und 2. Tag sehr schlecht, Matsch und Schlamm, zum Teil nicht befahrbar. Dafür können Sie, Herr Bednar, nichts. Es lag wohl auch an der frühen Jahreszeit, im Sommer sind die Wege sicher besser. Die Ausschilderung des Weges, die 2 auf gelben Viereck, war gut und immer schon von weitem sichtbar.
Die Tour habe ich genossen, viele schöne Städte gesehen, Schlösser mit unzähligen Pfauen in den Parkanlagen und das in der Balzzeit, einfach herrlich. Habe die großen Auwälder durchquert und mich abends auf das köstliche dunkle tschechische Bier gefreut und die Knödel. Decin, meine letzte Station in Tschechien hat mir besonders gut gefallen. Das imposante Schloß mit dem 300 m langen Aufgang, schön. Da ich früh im Hotel war, das auch sehr gut war, wollte ich Sie, Herr Bednar, in der Agentur besuchen und mich persönlich bedanken. Trotz freundlicher Mithilfe der Einheimischen, war die Adresse – Hausnummer nicht zu finden – Schade.
Die Strecke ab der Grenze von Bad Schandau bis Magdeburg ist sehr schön, mit guten Radwegen. Die Basteibrücke im Elbsandsteingebirge sollte man unbedingt einplanen.
Ich habe den Ausblick von dort oben zur Elbe im Abendsonnenschein erlebt, einfach unvergesslich. Auch die Frauenkirche in Dresden ist einen Aufstieg zum Turm wert, mit herrlichem Rundblick. Ab Dresden kann man die Elbe beidseitig befahren.
Auf dem Weg Richtung Magdeburg war ich viel auf Deichwegen unterwegs, die sehr gut zu befahren sind. Lustig waren die Deichschafe die mir oft verwundert nachgeschaut haben.
Glücklich und zufrieden und voller schöner Eindrücke bin ich am 16. 05. 17 von Magdeburg mit einem durchgehenden Zug, ohne aufregendes Umsteigen mit Rad und Gepäck, unweit von Stuttgart im Schwabenländle wieder heil gelandet.
Im „reifen“ Rentenalter, ich bin 76, kann man als Frau, auch allein diese Tour machen.
Nochmals ein herzliches Danke schön für die Vorbereitung meiner Tour in Tschechien.
Mit freundlichen Grüßen nach Decin
Edith Illeson

(Der Brief, der per Post angekommen ist, wurde abgeschrieben.)